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Sonntag, 19. November 2017
Gentrifizierung in Mitte
Gentrifizierung in Berlin Mitte Drucken E-Mail
Sozialpolitisch - kritische Texte
Written by Administrator   

 

Gentrifizierung in Berlin Mitte – Wie weit darf man gehen?
Tags: gentrifizierung
Zum aktuellen Spiegel-Artikel Gentrifizierung in Berlin Mitte – “Arm und sexy? Teuer und öde!” möchten wir Euch fragen: Wie habt ihr die letzen Jahr(e)zehnte in Mitte und Prenzlauer Berg erlebt?
Ist Mitte gefährdet? Ich denke: ja! Immer mehr Baulücken werden geschlossen, immer mehr Büros und Hotels entstehen – das künstlerische Leben wird verdrängt. Der grandiose Todesstoß für die freie Kunst & Kultur in Mitte dürfte abschließend durch das Stadtschloss verpasst werden. Wo vorher der Palast der Republik dem Volke gewidmet war und großartig für Kunst und Kultur sein Skelett zwischengenutzt wurde, soll in hoffentlich sehr ferner Zukunft ein Stadtschloss entstehen, dass keiner will, dass keiner braucht und dass hauptsächlich gewerblich genutzt wird. Die Leute die sich erfolgreich um die Zubetonierung des jetzt so outen Gebiets rund um den Kudamm gekümmert haben, legen auch in Mitte ihre ganze Expertise an den Tag. Das ist ätzend und irgendwann muss Schluss sein. Berlins Szene braucht freie Flächen auch mal moderige Brauereien im Hinterhof. Was denkt ihr? Sehe ich das zu krass? Wie seht ihr die Entwicklung in Prenzlauer Berg? Kann man hier nicht schon davon reden, dass die Gentrifizierung abgeschlossen ist? Oder gibt es hier noch einzigartiges Architektur- und Kulturgut welches vom unwiederbringlichen Schwund durch Gentrifizierung bedroht ist?
Eine Stadt muss sich verändern und wird sich immer verändern. Soviel ist klar. Ich denke aber, Stätten an denen sich Menschen zum kulturellen und sozialen Austausch treffen sollten auf besondere Weise geschützt und erhalten werden. Meinetwegen kann das Ganze durch Quartiersentscheide oder Abstimmungen zementiert werden. So hätte jeder die Chance, an wesentlichen Veränderungen in seiner Umgebung teil zu haben.

Gentrifizierung in Berlin Mitte 

Wie weit darf man gehen?

 

Zum aktuellen Spiegel-Artikel Gentrifizierung in Berlin Mitte – “Arm und sexy? Teuer und öde!” möchten wir Euch fragen: Wie habt ihr die letzen Jahr(e)zehnte in Mitte und Prenzlauer Berg erlebt?Ist Mitte gefährdet? Ich denke: ja! Immer mehr Baulücken werden geschlossen, immer mehr Büros und Hotels entstehen – das künstlerische Leben wird verdrängt. Der grandiose Todesstoß für die freie Kunst & Kultur in Mitte dürfte abschließend durch das Stadtschloss verpasst werden. Wo vorher der Palast der Republik dem Volke gewidmet war und großartig für Kunst und Kultur sein Skelett zwischengenutzt wurde, soll in hoffentlich sehr ferner Zukunft ein Stadtschloss entstehen, dass keiner will, dass keiner braucht und dass hauptsächlich gewerblich genutzt wird. Die Leute die sich erfolgreich um die Zubetonierung des jetzt so outen Gebiets rund um den Kudamm gekümmert haben, legen auch in Mitte ihre ganze Expertise an den Tag. Das ist ätzend und irgendwann muss Schluss sein. Berlins Szene braucht freie Flächen auch mal moderige Brauereien im Hinterhof. Was denkt ihr? Sehe ich das zu krass? Wie seht ihr die Entwicklung in Prenzlauer Berg? Kann man hier nicht schon davon reden, dass die Gentrifizierung abgeschlossen ist? Oder gibt es hier noch einzigartiges Architektur- und Kulturgut welches vom unwiederbringlichen Schwund durch Gentrifizierung bedroht ist?Eine Stadt muss sich verändern und wird sich immer verändern. Soviel ist klar. Ich denke aber, Stätten an denen sich Menschen zum kulturellen und sozialen Austausch treffen sollten auf besondere Weise geschützt und erhalten werden. Meinetwegen kann das Ganze durch Quartiersentscheide oder Abstimmungen zementiert werden. So hätte jeder die Chance, an wesentlichen Veränderungen in seiner Umgebung teil zu haben.

Quellennachweis:

http://www.Kiezreporter.de - Gentrifizierung in Berlin Mitte wie weit darf man gehen

 

 

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