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Sonntag, 19. November 2017
Über mich
FreakReporter - Lebensmotto Drucken E-Mail
Über mich
Written by Miriam   

Mein Lebensmotto:

 

Freiheit für die Seele.
Freiheit ist wichtiger als Geld.
Platz zum Frei-Denken.
Das Leben muss brennen und nicht bloß glühen.
Bis zum Anschlag, sonst kickt das Leben nicht.
 
Bis ich endlich meine Berufung als freidenkende Journalistin für individuelle Lebenskonzepte gefunden hatte, war es ein langer Weg.
In diesem Leben bin ich zwei Mal geboren, beim ersten mal muss meine Seele wohl die Koordinaten falsch eingegeben haben, deshalb bin ich erst mal in Dormagen gelandet.
Nach einigen Umzügen dann endlich 2005 in Berlin angekommen. Hier traf ich den Fotografen Björn Albert, der die selten gewordene Technik der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie und die Laborarbeit mit Barytpapier beherrscht.
Er wurde mein Mentor und schenkte mir die schöne, alte Spiegelreflexkamera seines Vaters - eine Pentax ME.
Bei ihm erhielt ich bis heute eine exklusive Fotografie-Ausbildung, die das ganze Spektrum der analogen Fotografie umfasst: - Von der Film- und Print-Entwicklung (Laborarbeit) bis zum Umgang mit Festbrennweiten, Schärfe und Unschärfe, Bildausschnitt-Wahl und vieles mehr.
Inspiriert vom Flair der Berlins ist es mein Wunsch, all die vergänglichen Augenblicke festzuhalten: das sich ständig wandelnde Stadtbild und die Menschen, die ein solches Flair erschaf­fen, zu dokumentieren.
Fasziniert von den bröckeligen Fassaden und den dahinter liegenden alternativen Lebensformen fühlte ich mich berufen, all die vergänglichen Momente einzufangen.
Und da ich mich als Teil dieser Kultur empfand, begann ich bald, alteingesessene Berliner, Künst­ler und Freaks zu portraitieren.
Ich bemerkte meine Begabung, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen.
Meine Ziel ist es dabei immer, ungestellte und natürliche Foto- und Filmaufnahmen zu bekom­men.
Mit meiner teilnehmenden Beobachtung stehe ich nicht außerhalb des Geschehens, sondern fühle mich unmittelbar in die Menschen und in ihre Situation ein.
Die Kunst, im richtigen Augenblick den Auslöser zu drücken, ist eine immerwährende Heraus­forderung.
Meine Kameras – Foto und Video – Ich trage sie (fast) immer bei mir sie sind wie mein Drittes Auge.
Ich fühle mich sämtlichen Subkulturen sehr verbunden und lebe die Philosophie des Freigeistes, des kritischen Denkens und des aufmerksamen Beobachtens. Meine philosophischen Vorbilder sind:
Diogenes (der freche, gewitzte Typ aus der Tonne)
Schopenhauer (mit seinem herrlichen Pessimismus und der Misanthropie)
Nietzsche und Kant (die Gesellschaftskritiker)
Alle haben sie gemeinsam ihren scharfen Verstand und ihren wachsamen kritischen Augen.
Meiner eigenen Generation als auch der 68er Generation fühle ich mich sehr zugeneigt.
Mein Vater und seine frühere Funkband besetzten in den 70er Jahren die großzügig geschnittenen Maisonettewohnungen am Kartäuser Wall in Köln.
Das Portraitieren des kreativen Lebens dieser Menschen, die sich über all die Jahre ihrer eigenen unkonventionellen Lebenseinstellung treu geblieben sind, ist meine Passion. 

Ach ja und Ausbildungen habe ich auch, als Grafikdesignerin und Mediengestalterin für Bild und Ton (vom Staat abgesegnet mit Zettel und so.)

 

 

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